Arealtransformation in Turgi, Studienauftrag
Das übergeordnete Gesamtkonzept gründet auf drei, aus dem BAG-Areal abgeleiteten komplementären Strategien: dem Erneuern, dem Erweitern und dem Ersetzen. Der Ort und seine gebauten Strukturen sind mannigfach. Sie sind über Jahrzehnte gewachsen und verändern sich stetig. Draus hat das Areal bereits eine Identität und eine Einzigartigkeit. Diese Identität und Einzigartigkeit einerseits zu bewahren und anderseits zu schärfen, ist die Absicht in der Haltung der drei ‚E’s.
Die generierenden zwei städtebaulichen Ausgangspunkte sind einerseits der gebaute Raum (die Volumen) und anderseits der ‚Leer-Raum‘ der Wege und Plätze. Beide bedingen einander. Der entworfene ‚Leer-Raum‘ besteht unter anderem aus 3 Plätzen mit unterschiedlicher Lage, Form und Materialisierung. Das heisst, 3 signifikante Freiräume innerhalb des Areals mit 3 sich ergänzenden und entsprechenden Identitäten, Stimmungen und Aufenthaltsqualitäten.
Die Umgebungsgestaltung des BAG-Areals orientiert sich an den historischen Gegebenheiten, nimmt die Qualitäten auf, bewahrt sie oder entwickelt sie weiter. Das Freiraumgewebe ist so vielfältig wie die Bauten und die darin entwickelten Wohnungen und Nutzungen.
Auftraggeber: | Markstein AG, Baden |
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